Aug 1

So meine Freunde,

nun werde ich mich endlich hinsetzen um Euch die versprochene Packliste für die Besucher.

Da ich aber nun nicht alle eure persönlichen Bedürfnisse kenne, schreib ich Euch einfach mal, was ich so auf eine mehrwöchige Reise mitnehme :-)

T-Shirts – 3
Pullover oder dünne Jacke – 1
Jeans Hose – 1
Chiller Hose / kurze Hose – 1
Socken & Unterwäsche – 3 oder 4 Paar
Schuhe / Sandalen – 1
Anti-Mückenspray – 1 oder 2
Bikini / Badesachen – 1
Bücher – 1 oder 2, am besten welche die ihr hier lassen könnt
Hand Desinfektionsgel – 1
Stirnlampe / Taschenlampe
kleines Handtuch / Kanga – 1
nen Antiallergikum – man weiß ja nie
mein Fotoapparat inkl. 2 Ersatzakkus
Handy + Ladegerät
Reiseführer / Karte
Kreditkarte
Kopie von Reisepass und Visum
ne kleine Umhängetasche um ohne großen Rucksack in die Stadt zu gehen (gibts zur Not auch hier)

Dinge die man hier überall bekommt und daher nicht mitnehmen braucht:

Als Handtuch zum drauflegen am Strand gibts hier Kangas, günstig und trocknet innerhalb von ein paar Minuten in der Sonne und sieht auch noch schick aus.
Flip Flops – gibts für umgerechnet 1 Euro
Shampoo, Seife, Duschgel – gibts hier auch :-)
Toilettenpapier – gibt es hier auch
Medikamente – an normalen Medikamenten (Schmerzmittel, Antibiotika, usw.) gibts hier eigentlich alles.
Stromstecker / -adapter – alles 220V und es gibt Adapter für umgerechnet 50 Cent
Geld! (in Deutschland tauschen lohnt sich einfach nicht. Für den Weg vom Flughafen bis ins Hotel usw hab ich Geld, ansonsten gibts hier jede Menge Geldautomaten)

Was Ihr sicherlich einplanen solltet:
Jacke für und vom Flughafen in Deutschland
Pullover fürs Flugzeug
Sonnenbrille
Sonnenschutzcreme
After-Sun Lotion
nen kleines Gastgeschenk für unseren Headmaster / Father Sanga oder so, vllt nen Kalender von Hamburg / Deutschland

und ganz wichtig ist auch:
2 Flaschen Wein
zwei Astra
ein Stück guten Käse
ne Räucherwurst (Knacker) oder sowas
ne Tüte Gummibärchen :-)
ne Schachtel Nil Zigaretten :-D

So, falls mir noch was einfällt, werd ich das hier noch ergänzen und nochmal den Link rumschicken :-)

May 8

Als ich anfangen wollte für Euch die kleine Vokabelliste aufzuschreiben, fiel mir auf, dass ich wohl doch ein Wenig mehr einbringen muss, als nur ein paar Vokabeln aufzuschreiben, daher werde ich später auch noch einen kleinen Ausflug in die Grammatik machen.

Bei Kiswahili ist die Betonung relativ ähnlich zum Deutschen, also muss man nicht wie im Englischen alles anderes betonen, was die Sache echt vereinfacht. Es gibt natürlich keine Umlaute und alles wird in etwa so gesprochen wie es geschrieben wird.
Auch doppelte Vokale oder Konsonanten werden nicht wie im Englischen zusammengefasst, sondern einzeln bzw. länger gesprochen.
Bsp: mmoja – Einer (person)
Es wird m-moja gesprochen, wobei das j wie Dsch in Dschungel klingt.

Halten wir es kurz und ich versuch mal ein Wenig über die Sprache und alles zu erzählen.

Zuerst schauen wir uns die typischen Worte an, die man kennen sollte, wenn man irgendwo in den Urlaub fährt.

Ja: ndiyo
Nein: hapana
Danke: asante
Bitte: tafadhali (wird aber eigtl. nicht benutzt)
Entschuldigung: Samahani
Wo ist die Toilettte?: Choo iko wapi?
Auf Wiedersehen: Kwa Heri
Bitte / wie “your welcome” im Englischen: Karibu
Ich möchte nicht, danke.: Sitaki, asante.
Ich möchte mich erstmal umschauen.: Naomba kuangalia kwanza.

Begrüßungen

In Ost-Afrika grüßt man anders! Es gibt verschiedene Begrüßungen für Ältere, Jüngere und etwa Gleichaltrige. Außerdem gibt es förmliche Begrüßungen mit denen man eigentlich nichts falsch machen kann.

zu Älteren:
man sagt: Shikamoo
Antwort: Marahaba

Shikamoo kann man recht schwer übersetzen, es bedeutet soviel ich erweise dir meinen Respekt und die Antwort etwas wie: Ich erkenne deinen Gruß an. Shikamoo wird auch oftmals gebraucht um den “höheren Stand” anderer anzuerkennen. Wenn man also z.Bsp. in einem Auto unterwegs ist und wird von der Polizei angehalten und weiß, dass der Polizist einem den Tag damit versauen kann, einfach nur alles zu kontrollieren usw, kann man man ihm ein Wenig schmeicheln, indem man ihm mit einem “Shikamoo Boss” begrüßt. :-)

zu Jüngeren / Kindern:
man sagt: hujambo
Antwort: sijambo

Jambo bedeutet wörtlich übersetzt “Angelegenheit”, die Vorsilbe “hu” steht für die Verneinung von Du. Also genaugenommen heißt es “Hast du keine Probleme?”. Die antwort “sijambo” ist ebenfalls die Verneinung und heißt “Ich habe keine Probleme”. Wenn man “hujambo” sagt, forciert man die Leute allerdings Shikamoo zu sagen und es kann unter Umständen falsch aufgefasst werden. Im Zweifelsfall lieber “Mambo” benutzen.

zu Gleichaltrigen:
man sagt: Mambo vipi?
Antwort: poa, freshi, safi, bomba

Mambo heißt wörtlich “Angelegenheiten wie?” und ist eher Jugendsprache, also nicht unbedingt an meine Eltern :-)
Die Antworten darauf sind vielseitig, poa (cool), freshi (frisch), safi (sauber) und bomba (bombe!!) können auch mit “kabisa” kombiniert werden und werden dann eben zu “richtig cool”.
Bedeuten tun sie immer das Gleiche, es geht einem gut / super / spitze.
Etwas speziell ist Mambo noch deshalb, weil man genauso gut einfach nur “Mambo” oder “vipi” (wie) sagen kann.

Allgemeingültige Begrüßungen:
man sagt: Habari za …
Antwort: nzuri, salama, poa, njema, safi

Habari bedeutet Neuigkeiten und so erkundigt man sich nach den Neuigkeiten von … irgendwoher. (nyumbani – zu hause, kazi – der Arbeit, jioni – des Abends, asubuhi – des Morgens, leo – des Tages, usw)
Oftmals wird das Habari auch weggelassen und man sagt eben nur: “za kazi?

Generell wird Grüßen in Tansania als sehr wichtig erachtet, sollte man also in ein Geschäft gehen um dort etwas zu kaufen oder sich eine Auskunft zu holen begrüßt man denjenigen erstmal mit “Habari za kazi?” bevor man irgendetwas anderes sagt.
Selbiges gilt auch, wenn man jemand auf der Straße anspricht um beispielsweise nach dem Weg zu fragen.

Es hat sich eingebürgert Touristen mit “Jambo” zu begrüßen, diese sagen dann meist ebenfalls “Jambo“, allerdings outet man sich damit immer als totaler Tourist. Also einfach mit “poa” oder “freshi” antworten. :-)

Eine kurze Unterhaltung auf der Straße sieht also in etwa so aus:

1.) Mit einer alten Frau
a: Shikamoo bibi (Großmutter)
b: Marahaba. Hujambo?
a: Sijambo.
b: Habari za kazi?
a: nzuri tu (nur)
a: Habari za …
usw

2.) Mit einer Frau / einem Mann. Gleichalt und unbekannt, etwas älter oder irgendwo in einem Geschäft.
a: za kazi mama?
b: salama. habari za jioni?
a: njema
b: karibu (willkommen)
a: asante. Naomba coca. (ich möchte eine Cola)

3.) Mit einem Freund / Bekannten. Gleichalt oder jünger.
a: Mambo vipi kaka? (Bruder)
b: safi kabisa. vipi? (wie)
a: Shwali. (Alles klar)
b: Shwali!

4.) Zu einem Jüngeren / Schulkind, etc
a: Hujambo?
b: Sijambo. Shikamoo
a: Marahaba. Habari za … usw

Bald gehts weiter, mit weiteren Einblicken und ein Wenig Grammatik :)

Mar 16

Oh nein! Ich habe so lange kein Blogeintrag mehr geschrieben, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll!
Am besten ich fange mit meiner Reise im Dezember an, da ich diesen Eintrag zwar immer versprochen, aber immer wieder verschoben habe.
Also wie ihr wisst, hatte ich meine letzten Stunden im letzten Jahr bereits Ende November und zwar genau gesagt am 24.11.2010. An diesem Tag habe ich mit meinen Form III Schülern das Examen für den Computerunterricht geschrieben und in den nächsten Tagen korrigiert.
Da ein anderer Freiwilliger in Dar Es Salaam am darauf folgenden Wochenende seinen Geburtstag gefeiert hat, hieß es, sich mit den Korrekturen möglichst zu beeilen um mit ihm zusammen in Dar Es Salaam Geburtstag zu feiern, bevor es dann weiter nach Arusha geht.
Ich bin also am Samstag den 27.11.2010 von Mbeya nach Dar Es Salaam gefahren und wir haben am 29. in seinen Geburtstag gefeiert, da ich am 01.12 bereits weiter nach Arusha musste um mit Karin und Sarah und Ihren Schülern auf Safari zu gehen. Nachdem ich in Arusha angekommen bin, also knappe 12 Stunden Busfahrt später, haben wir abends noch mit Sarahs Verwandtschaft ein Glas Sider getrunken und uns über Afrika, Deutschland und die ganze Welt unterhalten, bevor es dann ins Bett ging, denn wir mussten ja früh wieder raus.
Es sollte bereits um 9 oder 10 mit dem Bus losgehen, doch da wir hier in Afrika sind, haben wir uns die Zeiten nicht sonderlich zu Herzen genommen, denn normalerweise kommt man nicht vor 12 los, wenn um 9 oder 10 angesagt wird.
Zu unserer Überraschung stand gegen 10 das Fahrzeug (ein kleiner Bus für ca. 25-30 Personen) schon im Hof der Schule und wir konnten Einsteigen um dann darauf zu warten, dass die ca. 35 Schüler, die Lehrer und die Verpflegung und benötigten Matratzen eingeladen wurden. Wir fuhren also in dem Bus mit im Endeffekt ca. 50 Leuten + Säcke voll Reis, Matratzen aufs Dach geschnürt und dem Gepäck für die 35 Schüler und 5 Lehrer und uns gen Nationalpark und Maasai-Gebiet. Unsere Unterkunft für die Nächte war ein kleines Maasaidorf südlich von Arusha, wo wir untergebracht in Zelten die Abende und Nächte verbrachten.
Am nächsten Morgen holte uns der Coaster (kleine Bus), wieder in der Nähe des Dorfes ab und es ging auf Richtung Ngorongoro Krater, welches eigentlich kein Krater ist, wie uns auf der Tour von unserem Führer erklärt worden ist.
Der Krater an sich hat einen Durchmesser von ca. 22km und wird von einem Maasaistamm bewohnt, welcher keine freilebende Tiere tötet. Dort stiegen wir dann in einen riesigen Mercedes Bus um, welcher mit 400PS und Allradantrieb auch den Ab- und Aufstieg des Kraters meistern kann. Die Safari war sehr interessant und wir haben einige Tiere gesehen, allerdings war es natürlich auch recht anstrengend mit 30 Schülern im Alter von ca. 14 Jahren auf Safari zu gehen.
Am nächsten Tag sind wir dann noch in den Tangarire (Tangire) Nationalpark gefahren, wo wir ebenfalls viele tolle Dinge sahen und fotografieren konnten.
Die Abende verbrachten wir im Maasaidorf mit Lagerfeuer, leckerem Essen und vielen interessanten Geschichten von Schülern, Lehrern und den Maasai.

Nach der Safari ging es für mich weiter auf meiner Reise, also stieg ich morgens in den Bus nach Moshi, weil ich hörte, dass man dort einen Bus nach Mombasa erwischen kann. In Moshi angekommen suchte ich mir erstmal ein Café, da ich dachte in einer so touristisch erschlossenen Stadt und dazu noch Hauptumschlagplatz von tansanischem Kaffee, sollte es doch möglich sein ein Café zu finden, wo man sich gemütlich mit einer Zeitung niederlassen und frischen Kaffee trinken kann. Leider fand ich nur 1 Café indem dies möglich war und dieses war unglaublich teuer, so sollte ein Kaffee dort 6000 Tsh kosten (umgerechnet etwa 3 Euro), was mehr war, als ich für die Busfahrt von Arusha nach Moshi bezahlt hatte. Ich frühstückte also in einem kleinen einheimischen Lokal, wo ich für mein gesamtes Frühstück nur 2000 Tsh (umgerechnet 1 Euro) bezahlte.
Ich hatte von der Direktorin der Schule in Arusha die Telefonnummer eines Verwandten von ihr in Mombasa erhalten, welcher mich dann nach einer langen und erschöpfenden Fahrt auch am Bus abholte und mir ein Wenig die Stadt zeigte.
Schon an der Grenze von Tansania und Kenia wurde mir schlagartig bewusst, wie nah die beiden Länder aneinander liegen und wie weit sie doch voneinander entfernt sind. An der tansanischen Grenze und Ausreise, wird man in einem halb eingefallenem Haus von einem mürrischen Beamten in Empfang genommen und bekommt unter argwöhnischen Blicken seinen Ausreisestempel in den Pass gedrückt. Bis auf das Radio im Hintergrund kein Anzeichen von Technik. 500 Meter weiter an der kenianischen Grenze wird man mit einem freundlichen “Hello and welcome in Kenya” begrüßt während man in einem neuen und glänzenden Grenzposten steht. Und während der Pass auf den Passscanner liegt, wird man freundlich gefragt ob man das Visum schon hätte oder man es einem ausstellen soll.
Es liegen Welten zwischen diesen 500 Meter Grenzstreifen und schon im nächsten Dorf wird man freundlichst von allen auf Englisch begrüßt, obwohl man über die “dunkle Grenze” gefahren ist, eine Grenze die eigentlich nur Einheimische und grenznahe Bewohner benutzen. Normalerweise wird die Strecke nach Kenia und Mombasa über Tanga und die Küste gefahren, da dort die Straßen besser sind. Auf meiner ganzen Reise habe ich in Kenia 2 Menschen getroffen, welche kein Englisch verstanden und dies nicht, wie etwa zu erwarten, in einem kleinen ländlichen Dorf, sondern mitten in Nairobi.

In Mombasa kam ich bei Verwandten der Schulleiterin aus Arusha unter, was mir nicht nur die Hotelkosten ersparte, sondern auch sehr interessant war, da es eine muslimische Familie war und ich im Haus der Zweitfrau und Bruders untergebracht war. So lernte ich eine Menge über die Familienverhältnisse und hatte, begünstigt von der zweiten Landessprache Englisch, sehr nette und interessante Gespräche dort.
Nach 3 Tagen ging es von Mombasa schon wieder weiter nach Nairobi, da der Mann ein Auto nach Nairobi fahren musste und mir anbot mich kostenlos mitzunehmen und mir dabei noch ein Wenig von Kenia zu zeigen. Ich nahm das Angebot natürlich dankend an. In Nairobi angekommen ging es mir am nächsten Tag leider nicht so gut, wahrscheinlich, da ich am Abend zuvor den Bruder des Mannes abends um ein Glas Wasser bat und dieses ohne Argwohn trank, als ich am nächsten Morgen mich fertig machte zur Reise und nach Wasser zum Zähneputzen fragte, hieß es das abgekochte Wasser sei alle und ich solle mir Wasser aus dem Wassertank holen, welches bei genauerem Hinschauen sich als ziemlich wurmverseucht herausstellte. Zum Glück warf ich noch einen Blick ins Wasser bevor ich dies zum Ausspülen benutzte, denn darin schwammen 2 ca. 3cm lange dünne schwarze Würmer. Da ich wahrscheinlich genau dieses Wasser am Abend zuvor trank, rebellierte mein Körper gegen die ungebetenen Gäste und hielt mich am ersten und zweiten Tag in Nairobi im Bett gefesselt.
Nach diesem Zwischenfall ging es für mich daran Nairobi zu erkunden und ich besuchte die “National Archivs”, eine Giraffenaufzuchtsstation und weitere Sehenswürdigkeiten in und um Nairobi bevor es für mich weiterging nach Mwanza, zurück nach Tansania.
Auf der Fahrt zurück lernte ich zwei nette Belgier und einen Amerikaner kennen mit denen ich unter anderem ins nahegelegene Sukumudorf fuhr.
Da ich kein Notebook auf der Reise mitnahm, hatte ich mir in Nairobi einen ziemlich teuren USB-Stick gekauft um die Bilder von der Kamera zu sichern, leider musste dies allerdings unter Zeitdruck geschehen, sodass ich die Bilder nicht zuerst Kopieren und dann Löschen konnte, sondern Verschieben musste. Der USB-Stick stellte sich als defekt heraus und ich konnte nur wenige Fotos von Ihm retten, sodass leider viele Fotos, unter anderem auch jene mit der küssenden Giraffe aus Nairobi, verloren gegangen sind. Es war und ist sehr ärgerlich, aber leider nicht zu ändern und in meinem Kopf sind die Erinnerung nicht vergessen und dies ist die Hauptsache. :-)
In Mwanza lernte ich auch noch einen interessanten Deutschen kennen, welcher hier in der Bergbaubranche ist und mir anbot ihn in Morogoro einmal zu besuchen und mir die Mienen und alles dort anzuschauen. Ich freue mich sehr darauf, da es ziemlich schwer ist in Tansania diese Seiten zu sehen. Ich wollte ebenfalls in Mwanza die Fischfabriken besuchen in denen der berühmte Nilbarsch oder auch Viktoria Barsch verarbeitet wird und habe sogar durch Zufall den Eigentümer einer solchen Fabrik kennengelernt, doch als ich ihn fragte, ob er es mir ermöglichen könnte die Fabrik zu besuchen und Fotos dort zu machen, wurde er plötzlich sehr reserviert und suchte nach einer Ausrede.
Nach Mwanza ging es für mich weiter nach Dodoma, eine Stadt die in Deutschland wohl am Besten mir Göttingen verglichen werden kann. Viele junge Menschen, eine große Universität und sonst gibt es eigentlich kaum etwas zu sehen. Was noch an Dodoma auffällt, sind die vielen Regierungsgebäude und das fast überall herrschende Fotografierverbot.
In Dodoma blieb ich noch 3 Tage und sah mir ein Wenig die Gegend und verschiedenen Stadtteile an, dabei sah ich, wieso Dodoma auch als künstliche Stadt bezeichnet wird. Dodoma wurde als Regierungssitz und Hauptstadt ernannt um ein weiteres (Handels-) Zentrum in der Mitte des Landes zu schaffen und so beherrschen neuere Bauten das Bild und die Stadt weißt wenig Merkmale von natürlichen Städten auf, welche nach und nach wachsen und sich entwickeln. Die Stadt wirkt sehr “geplant” und das ist sie ja auch.

Nach Dodoma ging es dann wieder zurück nach Mbeya, wo auch schon Sarah und Karin aus Arusha angekommen waren um mit uns Weihnachten zu feiern.
Felix hatte für Weihnachten 2 Enten besorgt, da es uns leider nicht möglich war in Tansania Gänse aufzutreiben. Da wir die Enten nur knapp 1 Woche hatte, konnten wir sie nicht genügend füttern und mästen um daraus einen schönen Entenbraten zu zaubern, so gab es zu Weihnachten sehr leckeres Gänsegeschnetzeltes.

So, dass war erstmal eine Schnellzusammenfassung meiner Reise im Dezember. Ich werde versuchen so schnell wie möglich wieder aufzuholen und mich, dank Alex, mit neuem Notebook wieder öfter an das Blog zu setzen.

Bis bald meine Lieben und ich freue mich auch immer mal wieder über hinterlassene Kommentare ;-)

Mwanza

Nairobi

Weitere Bilder findet ihr wie immer auf meinem Photoblog und die Bilder dieser Zeit im Archiv hier

Bis bald :-)